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Berichte

Schneeschuhwanderung

24.02.2018 01:00
Dreisesselgebiet-Plöckenstein

Am Samstag, den 24.Februar 2018 trafen sich über Fahrgemeinschaften 12  Schneeschuhwanderer; 8 Alpenvereinsmitglieder und 4 die es noch werden wollen am Parkplatz des Rosenberger Gutes in Neureichenau-Lackenhäuser um ca.10:00 Uhr. Wir konnten die Zimmer einnehmen und uns für die Tour umziehen. Nach einer kleinen Kaffeepause wanderten wir los.

Am Waldrand konnten wir schon die Schneeschuhe anziehen und auf dem Witikosteig im Wald Richtung Dreisessel gehen. Es war bitter kalt, ca. minus 13Grad. Im Wald war es einigermaßen windstill. Als wir nach 1 ¼ Std aus dem Wald traten, erfaßte uns der eisige Nordostwind. Am Dreisessel suchten wir zuerst die Gaststube vom Berggasthof  Dreisessel auf. Es bewährte sich, dass ich einen Tisch für uns 12 Teilnehmer reserviert hatte, denn das Gasthaus war randvoll.

Nach einer Stärkung kletterten einige über vereiste Stufen auf den Dreisessel. Dann ging es zur Nepomukkapelle und den Hochstein. Zurück zum Bergasthaus und auf dem Grenzkamm zwischen Bayern und Tschechien wanderten wir Richtung Bayerischen Plöckenstein. Der steife Nordostwind lies einem die Kälte noch stärker empfinden. Da wir uns im Kerngebiet des Nationalparks von Bayern und Tschechien ( Sumava) befanden, herrschte Wegegebot.  Am Bay. Plöckenstein genehmigten wir uns im Windschatten eine kleine Rast. Nebenbei bemerkt hatten wir dort oben am Gratrücken in ca.1300m Höhe eine Schneehöhe von 1,80m.

Das Wetter war herrlich, kalt, windig und sonnig. Die Fernsicht hielt sich aber in Grenzen. Die Chiemgauer Alpen konnten wir in dem Dunst leider nicht erkennen. An der  Dreiecksmark, ein Grenzstein zwischen Bayern, Österreich und Tschechien wurde nochmals kurz gerastet. Da noch Zeit war wanderten wir noch ein Stück Richtung Österreichischen Plöckenstein. Bevor der Weg aber abbog, kehrten wir um. Der Wind hatte an Stärke zugenommen und die abgestorbenen Bäume, die mit Anraun überzogen waren, schwankten im Wind. Am Anraun konnten wir feststellen woher der Wind in den letzten Wochen mit Schneebeladen herwehte.  Wir hielten deswegen einen respekvollen Abstand von diesen „ Schnee-und Eisriesen“. Wir gingen zurück und ab der Dreiecksmark über das „ Steinerne Meer“ und den Wald zurück zum Rosenberger Gut. Bei sehr gutem Essen liesen wir den 1. Tag ausklingen.

Am Sonntag wanderten wir über einen Grenzweg zu Österreich zur Dreiecksmark und weiter zum österreichischen Plöckenstein. Da der Wind sehr stark von Nordosten blies schenkten wir uns den Abstieg nach Norden ; Schattseitig zum Adalbert Stifter Denkmal.

Nach ausgiebiger Rast im Windschatten wanderten wir zurück zum Rosenberger Gut. Wir konnten uns in den Zimmern noch umziehen und beendeten unseren Ausflug mit einem Essen in der urigen Wirtsstube. So konnten wir uns gestärkt auf die Heimfahrt machen.

Organisator: Renner Rüdiger

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