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Berichte

Touren-WE

24.05.2019

Erste Frühjahrstouren im Spitzing-Gebiet 24. bis 26. Mai

Als wir bei der Tourenplanung im November das letzte Maiwochenende für die Touren um unsere Hütte im Spitzinggebiet auswählten, konnten wir nicht ahnen wieviel Schnee der Winter bringen sollte. Da noch immer immense Schneemengen vor allem in den schattigen Nordhängen liegen, mussten wir das bei der Auswahl der Touren berücksichtigen.

Am Samstagmorgen startete unsere kleine Gruppe von Bergfreunden, um durch den Pfanngraben zur Rotwand zu gehen. Der gleichnamige Bach stürzt über viele kleine und höhere Stufen herunter, und hat dort oft pfannenförmige Mulden aus dem Gestein gewaschen. Einige der „Pfannen“ sind zugänglich und im Sommer eine willkommene Erfrischung für Wanderer. Als wir dann weiter oben den Mittergraben querten sahen wir welche Schäden der Winter angerichtet hatte. Viele große Bäume und auch Teile eines Kupferdachs lagen im Bachbett. Mit etwas Geschick konnten wir die Hindernisse leicht überwinden. Kurz vor dem Rotwandhaus forderte ein steiler Anstieg im festen Altschnee nochmal unsere Konzentration und Trittsicherheit. Belohnt wurden unsere Mühen durch den tollen Blick von der Rotwand und eine Brotzeit am Rotwandhaus. Beim Abstieg sahen wir dann woher das Kupferdach stammte. Eine mächtige Lawine hat eine Alm unterhalb der Fahrstraße total zerstört. Die Spur war durch große Bäume die sie entwurzelt und mitgenommen hat gezeichnet.

Am Sonntag haben wir uns die Besteigung der Aiplspitz vorgenommen. Auf dem Zustieg mussten wir ein relativ steiles Schneefeld queren. Das war eine gute Übung für die Tritttechnik und um Vertrauen in den Halt der Trittstufen zu bekommen. Mit dem dabei gewonnenen Selbstvertrauen konnten wir die Schneepassage am Einstieg zum Gipfelgrat problemlos bewältigen. Die leichte Gratkletterei zum Gipfel war dann noch eine kleine Herausforderung für die Neulinge im Fels. Schließlich haben es aber alle souverän bewältigt und standen stolz und zufrieden auf dem Gipfel. Auf dem Rückweg stärkten wir uns bei einer Einkehr auf der Schönfeldalm für den Heimweg.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass auch bei solchen Bedingungen schöne Touren möglich sind. Und  die haben ihren ganz speziellen Reiz.

Helmut Auernhammer

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