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Sommerfahrt 2018

25 Nov 2018

Zur diesjährigen Sommerfahrt fand sich eine Gruppe von insgesamt acht Reisenden zusammen, um gemeinsam den Alpenraum Frankreichs, Italiens und der Schweiz zu erkunden. Nach Erstellung eines höchst professionellen Umfragebildes wurde sich gemeinschaftlich auf die Westalpen als Ziel, sowie nebst Klettern und Bouldern auf die Miteinbeziehung alpinistischer Tätigkeiten in den Aktivitätenkonsens geeinigt.

Tourabschluss am Thunersee

Zu Beginn noch zu fünft fuhren wir somit eines sonnigen Sommermittages direkt ins Herz des kalkigen, französischen, voralpinen Massivs der Chartreuse. Neben diverser Klettermöglichkeiten kann diese mit einigen der bedeutendsten Karstsysteme der Welt aufwarten. Zur Vorbereitung auf diese und zur Einstimmung in den Urlaubsmodus besuchten wir nach der ersten Nacht auf dem Campingplatz von Saint-Laurent-du-Pont die Gorges de Crossey, eine gut 1 km lange und 100 m breite, trockene Kalksteinschlucht mit einigen Felswänden auf beiden Seiten. Nach dem Erklimmen einiger feiner Sportkletterrouten wurde eine Abseil- und Aufstiegsübung eingelegt, um einen angemessenen seiltechnischen Kenntnisstand für die am Folgetag geplante Tour unter Tage sicherzustellen. Mit fortschreitender Uhrzeit zwang uns die Sonne noch auf die andere Talseite, wo wir uns an einigen hinter dichtem Wald versteckten und scheinbar etwas in Vergessenheit geratenen, staubigen aber dennoch nicht ganz unlohnenden Touren verausgabten. Zurück am Campingplatz lud der unmittelbar vorbei fließende, fast schon eiskalte Fluss zu einer Erfrischung ein. Die kühle Temperatur resultiert aus der kurzen Distanz zum Karstsystem des Dent de Crolles, aus dessen unteren Eingang, dem Guiers Mort, der gleichnamige Fluss entspringt. Der Dent de Crolles, ein schroffer 2062 m hoher Berg der mit seinem steilen Gipfelplateau und großer Ostwand über 1800 m über dem Val d’Isère thront, war auch unser Ziel für den nächsten Tag.

In seinem Inneren verbirgt sich ein Karstsystem mit 60 km bekannter Gänge, die 11 separate Eingänge auf einem Höhenunterschied von insgesamt 690 m verbinden. Auch kletterhistorisch ist es ein bedeutender Ort, da hier in den Jahrzehnten seit dem Beginn der systematischen Erforschung während des 2. Weltkriegs der erstmalige Einsatz von Einseiltechnik (SRT), Prusik-Knoten, Nylon-Seilen und mechanischen Steigklemmen durch Forscher wie Fernand Petzl stattfand. Unsere Tour begann am Parkplatz des Col du Coq auf 1434 m. Nebst vollständiger Höhlen- und Steigausrüstung beinhaltete unser Gepäck auch noch sämtliche Notwendigkeiten für eine anschließend angestrebte Biwakübernachtung inklusive haute cuisine auf dem Gipfel. Unter Tage nicht benötigtes Gepäck deponierten wir auf etwa 1700 m nahe der Weggabelung zum Trou du Glaz, unserem Zugang zum System auf der Westseite. In den folgenden 9 Stunden zogen wir durch große Galerien, schmale Klüfte, enge Schlufe und versinterte Hallen, seilten ab und querten in unzähligen Schächten, bis wir auf der Südostseite an der Grotte Annette Bouchacourt mit gigantischem Ausblick auf den Alpenhauptkamm und das weit unter uns liegende Val d’Isère wieder das Tageslicht erreichten. Der noch anstehende gepäckreiche Gipfelanstieg führte uns schließlich nahe an die Belastungsgrenze und wir fielen nach wohlverdienten Gipfelnudeln in den Schlaf. Der nächste Morgen belohnte uns für die abendlichen Anstrengungen mit einem farbenfrohen Sonnenaufgang zwischen Mont Blanc und Massiv des Écrins.

Wegfindung im System des Dent de CrollesGerrit am Gneis des Aostatals

Letzteres bot uns nach dem Abstieg und der Weiterfahrt noch am selben Tag ein ausgiebiges Bad im Gletscherfluss unterhalb der Meije, einer der schwierigsten Gipfel der Alpen. Ihr gegenüber fuhren wir auf den Col du Gabalier und spazierten auf einen kleinen Zwischengipfel auf etwa 2750 m in Richtung Grand Gabalier. Von dort zeigte sich die markante vergletscherte Nordseite der 4102 m hohen Barré des Écrins, ihrerseits südlichster und westlichster Viertausender der Alpen. Bei einem Spaziergang sollte es allerdings bleiben, kaum eine halbe Stunde später fuhren wir durch ein heftiges Hagelgewitter, das das Massiv an diesem Tag nicht mehr verlassen würde. Wir ließen uns daher für die folgenden beiden Nächte östlich von Briançon im Vallée de la Clarée nieder. Über den kleinen Pass Col de l’Echelle erreichten wir am Folgetag das ruhige und malerische Vallée Etroite im Massiv des Cerces, Heim zahlreicher klassischer und alpiner Mehrseillängen. Wir entschieden uns für eine gut abgesicherte 7 Seillängen - Tour im VI. Grad an der Paroi des Militaires.
Um den nachkommenden Fahrtteilnehmern die Anreise zu verkürzen orientierten wir uns bald in nordöstlicher Richtung und überquerten nach einem letzten französischen Sportklettertag am herrliche einfache und mittelschwere Kletterei bietenden Quarzitfelsen Rocher Baron die Granze nach Italien. Angekommen am Kletterziel des nächsten Tages, einem großen Serpentinitfelsen bei Caprie im Valle di Susa wurden wir leider damit überrascht, dass dieser aufgrund von Sicherheitsbedenken gesperrt war. Rasch entschieden wir uns also dazu über Turin weiter ins untere Aostatal zu fahren. Die Ortschaft Montestrutto wartet hier mit einem großen Klettergarten inklusive Liegewiese und Restaurant auf. Durch den kompakten und griffigen Gneis führten zahlreiche sehr schöne Linien, an denen wir den Vormittag hindurch kletterten, bis die Sonne herum kam und es zu heiß wurde. Die Mittagshitze nutzten wir um weiter zum Lago Maggiore zu fahren, sicherten uns dort einen Campingplatz und verbrachten den Spätnachmittag bei Ponte Brolla im Valle Maggia, ein bekannter Austragungsort internationaler Cliff Diving Meisterschaften mit einer tiefen Schlucht zum Klettern, Baden und Springen in tiefes, blaues Wasser. Ein bildhübsches Tal weiter tankten wir am nächsten Tag noch etwas Sonne und sprangen zwischen großen Gneisblöcken im Flussbett der Verzasca hin und her, bis wir dann doch vor den tessinischen Touristenmassen flohen und uns im Val di Mello mit den mit zahlreichen Crashpads angereisten Nachzüglern trafen.

On the rocks im Val di MelloSimon am Gotthardpass

Der erste Bouldertag startete sonnig und wurde mit vielen schönen Kletterzügen von Dynos bis hin zu plattiger Reibungskletterei an der endlosen Vielfalt von Granitblöcken gefüllt. Allerdings zogen schon nachmittags verdächtige Wolken auf. Der erste Schauer zwang uns zu einer späten Mittagspause, der zweite trieb uns während eines Spaziergangs ins obere Val di Mello wieder zurück zum Campingplatz. Nachdem der weitere Wetterbericht wenig Besserung versprach, gaben wir die Pläne für die klassischen Wand- und Rissklettereien des Tales auf und zogen weiter ins Berner Oberland.

Der Weg dorthin führte uns über den Gotthardpass und sein endloses Meer granitischer Blöcke. Wir suchten uns die schönsten aus und kletterten in der Sonne bei aufgrund der Höhenlage sehr angenehmen Temperaturen. Etwas weiter, am Furkapass unternahmen wir noch eine kleine Wanderung auf den 2768 m hohen Blauberg, mit Ausblick auf den Galenstock am Rhonegletscher und das Aarmassiv im Westen. Im Haslital fanden wir schließlich den letzten Campingplatz unserer Tour, ein gut gelegener Stützpunkt für Mehrseillängen und Boulder. Die für den nächsten Tag vorhergesagten Regenschauer kamen leider wesentlich früher als erwartet und erwischten alle vier Seilschaften, jede darauf vorbereitet, mitten in der Wand. Dafür zog er auch sehr schnell wieder ab und die riesigen, viele hundert Meter hohen Platten auf der Westseite des Räterichsbodensees waren aufgrund ihrer günstigen Exposition schnell wieder trocken. So wurden die angestrebten Touren teilweise noch beendet oder alternativ die Sonne genossen und gejoggt. Am Folgetag boulderten wir am dem Grimselpass zugerechneten Sektor Kristallweg. Fantastische Kletterei bot hier insbesondere ein überhängender, mit feinen, horizontalen Rissen durchzogener Block mit griffiger Oberkante, Anstiege bis in den siebten Grad der Fontainebleau-Skala wurden bewältigt. Abends machten wir noch einen Spaziergang zur nahegelegenen Aareschlucht.

Nils vor dem GalenstockGruppenaufstellung im Haslital

Während die Reise hiermit für einige zu Ende ging, zog es die verbliebenen fünf bei zur Abwechslung sehr gutem Wetterbericht nochmal zur Kletterei ins Hochgebirge. Mit voller Biwakausrüstung auf dem Rücken stiegen wir noch bei Hochnebel ins oberhalb 2000 m gelegene Ochsental auf und verbrachten die Nacht umringt von steilen 600 m hohen Felswänden. Wie versprochen klarte es nachts auf, ein phänomenaler Sternenhimmel war das Resultat. Unser Ziel war die Überschreitung der Mittelgruppe, eine lange, ausgesetzte und aussichtsreiche klassische Gratkletterei zwischen etwa 2500 und 2650 m mit Zustieg im II. Grad. Fantastische Tiefblicke auf beiden Seiten und leichte Bewölkung auf unserer Höhe sorgten für eine unvergessliche Atmosphäre. Leider stellten wir schon bald fest, dass wir in zeitliche Schwierigkeiten geraten könnten. Damit, dass uns die im Führer angegebenen 8-10 Stunden nicht reichen würden rechneten wir im Voraus, damit, dass es über 18 werden sollten, nicht. Mit Einbruch der Dunkelheit hatten wir die Überschreitung beendet, den Abstieg jedoch noch nicht begonnen. Wir verlangsamten unser Tempo und erhöhten auf maximale Aufmerksamkeit. Die ersten kurzen Abseilstellen waren im Schein unserer Lampen schnell gefunden, zur Minimierung der Absturzgefahr nutzten wir die mit unseren Seilen maximal möglichen 60 m Abseilstrecke vollständig aus. Dank genauer Inspizierung des Abstiegs am Vorabend vom Biwak aus stiegen wir sicher und konzentriert durch etwa 300 hm Schrofengelände und fanden auch die letzte Abseilstelle, die uns um halb 3 zurück zum Biwak führte. Da wir ohnehin alle noch hellwach waren stiegen wir nachts noch zum Parkplatz auf 1350 m ab, badeten uns im Bach des Rosenlauigletschers und schliefen talauswärts am Straßenrand. Mittags wurden wir alle etwas unsanft durch das Posthorn eines Postbusses geweckt. Wir frühstückten und badeten noch gemütlich am Thunersee und da wir gerade in der Nähe waren warfen wir noch einen Blick in das Lauterbrunnental, den Stereotyp eines Trogtals, und auf die Eiger-Nordwand, bevor wir uns auf den Heimweg machten. Eine abendliche Wassermelonenpause im Sonnenuntergang über dem Walensee bot schließlich einen würdigen Abschluss der Fahrt.

Simon über den Wolken an den EngelhörnernAlex mit Tiefblick an den Engelhörnern

 

Info Kindertraining

09 Okt 2018

Hallo Zusammen,

nochmal als kleine Info für die, die das Kindertraining besuchen oder besuchen möchten.

Das Training findet nun immer in Treuchtlingen im Adventure-Campus statt.

Treffpunkt ist Samstags um 9.45Uhr auf dem Parkplatz der alten Turnhalle in der Bortenmachergasse in Weißenburg. Von dort fahren wir gemeinsam nach Treuchtlingen und werden dort gegen 10Uhr ankommen.
Falls ihr direkt nach Treuchtlingen kommt, gebt bitte vorher bescheid.

Soulmoves Süd 11

29 Sep 2018

Und auch dieses Jahr sind wir wieder dabei.

In allen 3 Hallen werden wir unser bestes geben, bis die Finger nichts mehr halten können oder keine Haut mehr dran ist :D
Bericht und Bilder folgen, sobald wir alle 3 Hallen überstanden haben.


Quelle Bild: Boulderhalle E4 Nürnberg

Der Sommer ist LEIDER vorbei...

01 Sep 2017

aber das wird uns nicht daran hindern, unseren Körper zu stählern und noch fitter zu machen! :)

Hier folgende Trainingszeiten: (Zeiten geben Start des TRAININGS an )     

  • Gymnastik/Rückenschule/Ausdauer, Montags 20:30 Uhr - 21:30 Uhr, Seeweiherhalle     (Sportzeug + ggf. Gymnastikmatte)    
  • Powergymnastik für Trainierte, Montags 20:15 Uhr - ca. 21:30 Uhr, Seeweiherhalle     (Sportzeug In- & Outdoor)    
  • Klettertraining ab 12 Jahren, Freitags 17:00 Uhr - 18:45 Uhr (oder länger), Bortenmachergasse   
  • Danach gehts als Fahrgemeinschaften weiter nach Treuchtlingen
  •   (Sportschuhe + Kletterausrüstung)    
  • Klettertraining von 6-12 Jahren, Samstags 10:00 Uhr - 12:00 Uhr, Bortenmachergasse (Sportschuhe + ggf. Kletterausrüstung) 

Wir freuen UNS auf EUCH und hoffen auf zahlreiches Erscheinen!  Mit freundlichen Grüßen Die Jugend des Deutschen Alpenvereins Weißenburg

Klettertour durch SW-Europa

07 Aug 2017

Die Sommerfahrt der Jugend hatte schon 2015 unter anderem die Verdonschlucht als Ziel. Dieses Jahr wollten wir diese wieder besuchen, allerdings nicht wie damals zum Bootfahren und Deepwatersoloing sondern primär zum Mehrseillängenklettern an den berühmten bis zu 700 Meter hohen Kalkwänden des Canyons. Zu fünft starteten wir in dem mit Ausrüstung bepackten Bogner-Bus nach La Palud sur Verdon wo unsere Vorhut bereits wartete, die sich schon in Finale Ligure auf Klettern und Sonne eingestimmt hatte. Am ersten Tag nutzten wir die perfekten Bedingungen allesamt für verschiedene Mehrseillängen, für zwei sogar die erste Erfahrung in dieser Disziplin . Am nächsten Tag ging es für die meisten zum Sportklettern in eines der Seitentäler der Schlucht, für zwei besonders Mehrseillängenhungrige direkt in die nächste Wand. Abends erkundeten wir zu Fuß zur Abwechslung einmal den das Flussbett der Verdon tief in der Schlucht und machten spontan die “Ohne Licht durch den Tunnel”-Teambildungsmaßnahme. Nachdem wir an unserem Restday weiter nach Orlu, ein kleines Dorf in den Französichen Pyrenäen nahe der spanischen Grenze gefahren waren, trafen wir dort schließlich noch drei Nachzügler, womit unsere Gruppe mit 10 Abenteuerlustigen komplett war. Mit Pfannkuchen gestärkt hieß die heutige Kletterdisziplin, wer hätte es in den Pyrenäen anders gedacht, Bouldern. In dem Gebiet oberhalb des kleinen Dorfes liegen Bruchstein- bis Haushohe Granitblöcke auf dem Waldboden verteilt wie Hinkelsteine, die mit Routen in allen Schwierigkeiten geradezu danach schreien erklommen zu werden.

Mit zwei Crashpads bewaffnet nahmen wir die Herausforderung an und testeten unser Boulderkönnen an echtem Fels.

Nachdem wir die Pyrenäen über einige Passstraßen mit bühnenreifer Szenerie überwunden hatten, erreichten wir unser nächstes Ziel, einen Campingplatz in der Nähe des weltbekannten Klettergebiets Rodellar, das wir am Folgetag besuchten. Neben seinen beeindruckenden Felstoren und Felsen direkt neben dem im August beinahe ausgetrockneten “Río Mascún” bietet dieses Klettergebiet nicht nur erstklassige Routen, sondern auch für alle eine verdiente Abkühlung nach der Anstrengung im (gefühlt) eiskalten Wasser. Da uns dies so gut gefallen hatte, beschlossen wir am Folgetag einen etwas ausführlicheren Ausflug ins kalte Nass zu machen. Nach einem “kurzen” Stop bei einem ortsansässigen Outdoorausstatter wagten wir uns in unseren frisch erstandenen Neoprenshorties zum Flusswandern in den Río Vero. Beim sogenannten Canyoning durchquert man je nach Schwierigkeit eine Schlucht zu Fuß bis per Abseilen in Wasserfällen. Unsere Canyon war vergleichsweise leicht bewertet, wir konnten die meiste Zeit laufen oder schwimmen, an mehreren Stellen musste jedoch auch gerutscht, gesprungen oder abgeklettert werden: Für uns ein riesiger Outdoorspielplatz. Nach einer außerplanmäßigen Suchaktion nach zwei verschollenen Gruppenmitgliedern bis spät abends aßen wir schließlich als Tagesabschluss im letzten offenen typisch spanischen Restaurant: “Frankfourt”. Den nächsten Tag nutzten wir, um unseren Standort 150 km gen Osten zu versetzen, nach Camarasa, ein Klettergebiet direkt am Segre. Dieses Klettergebiet war nahezu perfekt, gut und neu eingebohrte Routen in moderaten Schwierigkeitsgraden, direkt auf unserer Route und der Zustieg gerade so weit, dass man vom Fahrersitz unserer Busse hätte sichern können. Glücklicherweise trocknete der Fels nach einem mittäglichen Wolkenbruch innerhalb kürzester Zeit ab, sodass sich die meisten von uns uns auf den Fels stürzen konnten, andere dösten lieber unbeeindruckt auf den Crashpads. Abends am Campingplatz angekommen überraschte uns ein weiterer Wolkenbruch beim Lageraufbau mit einer unverhofften Dusche und wir mussten LEIDER doch im campingplatzeigenen Restaurant schlemmen. Der Regen kam uns am nächsten Tag allerdings sogar gelegen, da wir nun endlich die mitgebrachten Boote auf der “Noguera Pallaresa” bei einem ordentlichen Wasserstand ausprobieren konnten. Wir stiegen 7 km flussaufwärts ein, um dann bis direkt an den Campingplatz fahren zu können. Auf dem Weg mussten wir Stromschnellen durchqueren, die Boote einige Male ausleeren, ein Wehr überwinden und auch eines der Boote mit Panzertape notdürftig zu einem Floss umbauen. Diese Erfahrungen waren uns allerdings trotz Neoprenanzügen etwas zu frostig, weshalb wir den nächsten Tag kurzerhand dazu nutzen bei geschätzten 35 Grad im Schatten an den nahegelegenen Felsen Klettern zu gehen. Nachdem wir auf unserer Reise bereits an Kalk und Granit geklettert waren, bot sich hier die Möglichkeit Konglomerat kennen zu lernen, ein vollkommen anderes Klettererlebnis. In der Sonne hielten wir es allerdings nur bis zum frühen Nachmittag aus und ließen den restlichen Tag im Pool und auf dem Volleyballfeld ausklingen. Unsere Route führte uns am nächsten Tag weiter am Konglomeratgebirge Montserrat nordwestlich von Barcelona vorbei an die Mittelmeerküste. Dort verbrachte ein Teil einen Nachmittag klassischen Strandurlaub, andere nutzen die Gelegenheit zum Springen und Klettern an den Felsklippen der Bucht. Außerdem stellte sich heraus, dass zwei gewisse Gruppenmitglieder nicht nur ein außerordentliches Talent beim Bergsport hatten, sondern sie ihren perfekten Hüftschwung beim Zumbatanzen am Strand zur Schau stellen konnten.  Die überaus gelungene Woche feierten wir mit einem typisch spanischen Tapasessen an der Promenade von l’Escala. Am nächsten Tag traten wir gemeinsam die Rückreise nach Frankreich an, wo wir noch einen kleinen Abstecher an die “Pont du Diable” machten. Dort trennten sich schließlich unsere Wege, da die Hälfte von uns in der nächsten Woche bereits in der Heimat sein mussten. Der Rest machte sich auch auf gen Norden in die Tarnschlucht. Dort verbrachten wir den ersten Teil der Woche beim entspannten Baden, Klettern und Bootfahren. Der sich mit Brücken, Seilrutschen und Leitern  zwischen Kalktürmen auf ein Karstplateau schlängelnde Klettersteig machte unsere Anzahl an Kletterdisziplinen dort fast vollständig. Da in unseren Geldbeuteln nach 2 Wochen bereits etwas Ebbe war, mussten wir uns unser Essen in der Jonte selbst fangen. Zwei benachbarte Franzosen hatte uns das Flusskrebsjagen und Zubereiten zuvor gezeigt. Vor der Weiterfahrt sparten wir uns kurzerhand auch noch eine Nacht auf dem Campingplatz um beim Freiluftübernachten am Ausstieg des Klettersteigs den Sonnenaufgang über der Schlucht zu sehen. Das letzte Zwischenziel auf unserer Heimreise waren schließlich die bekannten Klettergebiete am Chassezac. Dort verbrachten wir die letzten Tage jeweils zuerst beim Klettern am Rand des Kiesbetts des Flusses und anschließend beim Abkühlen im Wasser. Die Versuche den Chassezac mittels Slackline zu überqueren scheiterten leider kläglich, es machte dennoch Spaß. Schließlich war es auch für uns Zeit tatsächlich die Heimreise anzutreten. Auf dem Weg badeten wir noch an der berühmten Felsbrücke Pont d’Arc und sorgten für einen Vorrat an französischem Gebäck, Limonade und Wein. Nach fast drei Wochen on tour ging somit auch diese schöne Reise zu Ende.

Kids am Höhenglücksteig

03 Jun 2016

Am 6.8. fand die Tagesfahrt für die Kletterkinder zum Klettersteig Höhenglück in der Hersbrucker Alb statt. Unter Leitung von Sarah und Laura Gloßner übten fünf Kids am vorgelagerten Übungsklettersteig zuerst den richtigen Umgang mit dem Klettersteigset, um dann ohne Probleme den Steig zu meistern. Aufgrund von Regen am Vortag waren erstaunlich wenige Besucher in dem beliebten Gebiet unterwegs, was eine gemütliche Begehung ohne Stau möglich machte. Der Waldboden war zwar noch etwas feucht und bei den Gehstücken zwischen den Klettersteigteilen rutschte so mancher Fuß im Laub ab, aber die Kletterstellen waren schon abgetrocknet. So wurden mit viel Spaß alle drei Teile des Höhenglücksteigs begangen, inklusive des kurzen dritten Teils, der viel Armkraft erfordert. Die klettererprobten Jungs hatten damit jedoch kaum Probleme. Belohnt wurde die Gruppe mit  tollen Ausblicken über die Wälder und hinterher mit einem Eis im Städtchen Hersbruck.  Eine Auswahl der Bilder gibt´s unter "Bilder/Videos"

Frängische Schweiz - Klettern

01 Mai 2016

Servus Leude, wir haben mal wieder bock auf die fränkische...  los gehts am 15.5. ab nach betzenstein am campingplatz hier die mail die ihr alle bekommen haben solltet... damit keiner denkt das es sich hier um spam handelt, haben wir das ganze etwas umgedichtet: 

Wir hoffen du hast dies schnell erhalten, wir sind nach Betzenstein verreist und haben unsere Taschen verloren samt Reispass und kreditkarten. Die botschaft ist bereit, uns ohne Pass klettern zu lassen. Wir müssen nur noch für das benzin und die campingrechnung zahlen. Leider haben wir keine Freunde dabei, die kredit karte könnte helfen aber die ist auch in der Tasche. Wir haben schon kontakt mit der Sektion aufgenommen, aber sie brauchen mehr zeit, um uns eine neue Ankündigung zu schicken. Wir müssen unbedingt den nächsten Holzstoß für Feuer am lager bekommen. Wir wollten dich fragen, ob Du uns ca 40 euro - oder zumindest deine pure anwesenheit - so schnell wie möglich leihen kannst. Günstig wäre ein eingang am 15. mai. Wir geben dir viel Organisation zurück sobald wir da sind. Das Geld durch Westerm Union ist die beste möglichkeit. Es könnte in zwei Nächten da sein. Wir warten auf deine Antwort. 

auf gehts, anmelden... mail bitte an benedikt.brugger(ät)gmail.com  

greetz, bene und maddin

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