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Berichte

Tagestour

15.09.2019

Ein Tag mit Bergfreunden in der Ammergauer Bergwelt

Mitten im Herzen der Bayerischen Alpen liegt Bayerns größtes Naturschutzgebiet, die Ammergauer Alpen. Das Ziel unserer Sektion war am 7. Juli für die Tourengeher die Besteigung der Hochplatte (2.082 m) und für die Wandergruppe stand der Ostallgäuer Höhenweg, auch als Kesselrundweg bekannt, auf dem Programm.

Bereits am 3. Juli erkundeten unsere Wander-und Tourenleitung dieses herrliche Gebiet der Ostallgäuer Alpen. Leider begann der Tag mit tiefhängenden Wolken und im Aufstieg mussten etliche Schneeverwehungen überwunden werden. Im Tagesverlauf besserte sich die Wetterlage und die Tour konnte für die Wanderer und Tourengeher auskundschaftet werden.

4 Tage später musste jedoch für die 40 angemeldeten Teilnehmer wetterbedingt erstmals die Tour abgesagt werden. Das gleiche Leid traf uns auch eine Woche später, sodass die Hochplatte bis zum Herbst auf uns warten musste. Auch am 8. September hatten wir wieder kein Wetterglück.

Mit viel Optimismus wurde die Tagestour zum letzten Versuch auf den 15. September festgelegt.

Zum Glück, denn wir konnten nach den drei Absagen endlich die Tagestour bei strahlendem Spätsommerwetter durchführen. Von Halblech, nahe Füssen, erreichten unsere 29 Teilnehmer mit dem Shuttlebus die Kenzenhütte auf 1.294 m. Während der Auffahrt bestaunten sie bei einem Zwischenstopp am „Wankerfleck“ erstmals die grandiose Bergwelt. In der Morgensonne strahlte der Geiselstein, das sogenannte Allgäuer Matterhorn mit seinen 1.882 m herüber. Für viele Kletterfreunde ein beliebtes Ziel. Die Tourengruppe konnte unter der Leitung von Sven Rau bereits nach knapp 3 Stunden Aufstieg auf dem Ostallgäuer Höhenweg den Roggentalsattel und das „Fensterl“ (1.916 m) erreichen. Nach einer ergiebigen Pause wählten dann einige Tourengeher den Aufstieg zur Hochplatte über den teils gut gesicherten und anspruchsvollen Grat, während alle anderen den Gipfel der Krähe anvisierten. Von beiden Gipfeln (Krähe 2.010 m und Hochplatte 2080 m) hatten sie einen herrlichen Rundblick vom Wettersteinmassiv zu den Allgäuer-und Lechtaler Alpen bis zu den Seen des Alpenvorlandes. Nach 4 Stunden Abstieg eröffnete sich in jeder Kehre ein anderer eindrucksvoller Blick in das Massiv hinein. Über Gabelschrofensattel, Obere Gumpen zum Kenzensattel trafen sie auf der Kenzenhütte bei strahlendem Sonnenuntergang wieder auf die Wandergruppe.

Ihr Weg führte unter der Leitung von Günter Fleckenstein von der Kenzenhütte zunächst hinauf zum Bäckenalmsattel (1.538 m). Von dort gelangten sie auf Grund der guten Kondition und Trittsicherheit auf dem Kesselrundweg rasch zum Scheinbichjöchl und zum Löseltaljoch auf 1.682 m. Wie die Tourengruppe hatten auch sie hier den weiten Rundblick zu den Ammergauer-und Lechtaleralpen. Ebenso faszinierte der tiefe Blick hinunter zum „Kessel“, sowie zu den beiden vor ihnen aufragenden Gipfel des Hasentals - und Lösertalkopfes. Als nicht geplante Zugabe erfolgte der Aufstieg zum Weitalpjoch (1.778 m) Dort konnten sie erstmals das ganze Hochplattenmassiv sehen, das  vor ihnen in der strahlenden Mittagssonne leuchtete. Nach einer längeren Rast ging es dann auf dem Ostallgäuer Höhenweg hinab zur Kenzenhütte, wo sie nach 2 Stunden die Tourengruppe erreichten. Trotz des massiven Andrangs auf der Sonnenterrasse gönnten sich beide Gruppen auch eine größere Verschnaufpause, um ihre Erlebnisse auszutauschen. Ausreichend Zeit war auch noch für den Abstecher zum nahe gelegenen Wasserfall. Dieses gewaltige Naturschauspiel des Kenzenbaches wollte man sich als krönenden Abschluss nicht entgehen lassen.

Ein langer und schöner Tag endete mit der Abfahrt hinab nach Halblech und mit einer gemeinsamen Einkehr in der Trauchgauer Almstube. Großes Lob von allen Teilnehmern ging an die Tourenleitung für ihren Einsatz beim Vorgehen und für das Gelingen dieser schönen Tagestour.

Sven und Flecko

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