Hochtour
Wochenende der Superlative im Ortlergebiet / Nationalpark Stilfser Joch 06.- 09.08.2026
Es gibt sehr viele, wunderschöne Berghütten in den Alpen, aber mit zu den am schönsten gelegenen zählt sicherlich die Marteller Hütte im Vinschgau.
Auf einem Felssockel thront sie in einer stattlichen Höhe von 2610 m über dem Martell Tal im Nationalpark Stilfser Joch. In ihrer unmittelbaren Umgebung gibt es zahlreiche alpine Tourenmöglichkeiten, von einfachen und leerreichen Wanderungen, bis hin zu leichten und anspruchsvollen Hochtouren. Also alles, was ein Bergsteigerherz erfreut. Und genau aus diesem Grund sind 16 ambitionierte Hochtourengeher unserer Sektion zu diesem idealen Stützpunkt aufgestiegen, wobei der Zustieg mit zwei Stunden und ca. 600 Hm eher eine gemütliche Wanderung darstellt, wenn da nicht die lange Anreise ins Vinschgau (wegen Baustellen gut 8 Stunden!!) und der schwere Rucksack wäre!
An der Hütte angekommen, verzichten wir gerne auf weitere „Gletscherübungen“ und genießen Speis und Trank auf der Terrasse mit einem atemberaubenden Panorama, zumal der Gletscherzustieg mittlerweile mind. 1,5 Stunden beträgt. Klimawandel lässt grüßen!!
Das Ziel an diesem verlängerten Wochenende ist die Besteigung des Monte Cevedale, der mit seinen 3769 m den höchsten Punkt des Trentino darstellt. Allerdings müssen wir uns vorher entsprechend akklimatisieren. Dazu bieten sich die „Hausgipfel“ der Marteller Hütte, die Cima Marmotta (3346 m) und die 3 Veneziaspitzen (3386 m) sehr gut an. Die Überschreitung aller vier Gipfel ist eine wenig begangene, anspruchsvolle Kombi-Tour aus Eis und Fels.
Start ist um 05:15 Uhr. Im Schein unserer Stirnlampen steigen wir langsam die Felshänge in Richtung Hohenferner auf. Über mehrere Steilstufen leitet uns ein Steig zum Gletschereinstieg, der sich inzwischen auf nahezu 3000 m befindet. Die aufgehende Sonne sorgt für unbeschreibliche Stimmungs- und Gänsehautmomente. In vier 4er Seilschaften gehen wir den mäßig steilen Eisweg etwa 200 Hm empor, ehe wir an den Steilhang zum Gipfelgrat kommen. Hier können wir den auftauenden Permafrost hautnah erleben. Nichts ist fest, alles lose und extrem rutschig. Irgendwie gelingt es uns doch den Grat zu erreichen. Auch dort ist äußerste Vorsicht geboten! Im weglosen Gelände, aber durch den Gratverlauf in logischer Linie, steigen wir die nächsten 150 Hm zunächst zum Vorgipfel, dann auf’s „Haupt“ der Köllkuppe. Allerdings gefällt uns der italienische Name „Cima Marmotta“ besser, wobei „Marmotta“ übersetzt das Murmeltier heißt. In einer Höhe von 3346 m haben wir den größten Anstieg hinter uns gebracht. Leider hat sich der Himmel in ein undurchsichtiges Wolkenmeer verwandelt. Das wäre aber alles halb so wild, doch ein deutliches Donnergrollen nimmt uns die Entscheidung des weiteren Verlaufs ab. Sofortiger Rückzug!! Bei androhendem Gewitter haben wir auf dem Grat nichts verloren! Die größte Herausforderung steht sowieso noch bevor, nämlich der Übergang von der Schutt Steilstufe zurück auf den Gletscher, ohne einen Murenabgang auszulösen. Es ist fast unmöglich in diesem Gelände nichts loszutreten. Unter extremster Vorsicht ziehen wir unsere Steigeisen wieder an und versuchen so bald es geht aufs Eis zu gelangen. Dort angekommen, begibt sich jeder Einzelne sofort seitlich aus der Schusslinie der losen Steine. Im oberen Teil ist das Eis noch dazu so steil, dass manche rückwärts absteigen.
Als der Gletscher wieder abflacht, dürfen wir noch eine sehr beeindruckende Blankeisstufe inkl. Riesenloch im Eis bestaunen.
Bereits im Aufstieg haben wir festgestellt, dass es hier keinerlei Spalten gibt und wir bedenkenlos ohne Seil absteigen können. Unterwegs setzt noch dazu Regen ein, der allerdings nicht sehr lange anhält. Weitere zwei Stunden später sitzen wir auf der Terrasse der Hütte und genießen den Nachmittag mit kulinarischen Leckereien, guten Gesprächen und verschiedenen Spielen (Würfel, Schafkopf). Der vorsichtige Blick in den Wetterbericht lässt unsere Gesichter rundherum strahlen. Für die kommenden Tage sind wieder beste Verhältnisse zu erwarten, was noch am Vortag sehr wechselhaft aussah. Kein Regen und kein Gewitter, also mega Glück!!
Der Hüttenwirt gibt uns ein paar Tipps für den Aufstieg zum Cevedale. Deshalb erkunden wir noch die Teilstrecke, die wir am nächsten Morgen in der Dunkelheit bewältigen müssen. Vor allem das Überqueren des Gletscherbaches ist, nur im Schein der Stirnlampe, eine Herausforderung. Nachmittags kann man den reißenden Wasserlauf gar nicht mehr passieren, wenn überhaupt, dann nur sehr früh. So müssen wir uns für den Abstieg auch verschiedene Alternativen zurechtlegen.
Der nächste Morgen beginnt bereits um 03:30 Uhr. Ab 04:00 Uhr gibt’s Frühstück, Abmarsch ist pünktlich eine halbe Stunde später.
Ganz im Sinne einer „Gemeinschaftsfahrt“ teilen wir uns heute auf. Zwei Teilnehmer haben sich für die „Vordere Rotspitze“ (3033 m) entschieden. Eine gletscherfreie, mäßig anspruchsvolle und dennoch sehr lohnende Wandertour auf einen herrlichen Panorama 3000er.
Der Rest der Truppe macht sich auf den Weg zum Zufallferner, den wir nach etwa eineinhalb Stunden erreichen. Die erste Challenge, nämlich das Queren des Baches in der Dunkelheit, ist schonmal gut gegangen. Wir bilden drei Seilschaften, wobei zwei davon ein relativ hohes Tempo vorlegen und zielstrebig Richtung Cevedale Gipfel stapfen. Der Weg über den Zufallferner ist doch deutlich weiter als der ursprünglich geplante Auf- und Abstieg über die Fürkelescharte und den Felsgrat. Also ist Schnelligkeit angesagt. Die dritte Seilschaft steigt ebenfalls den mäßig steilen Gletscher empor, allerdings entscheiden wir uns auf etwa 3300 m für den Cima Tri Canoni (3307 m).
1. Besteigung Cima Tri Canoni (3307 m):
Da der Gletscher bis in die oberen Regionen komplett schneefrei ist, hat er sehr viele Spalten, die in allen Variationen umgangen, bzw. überquert werden müssen. Von Zick – Zack Laufen zwischen den Spalten, über einen beherzten großen Schritt, einen Sprung rüber und sogar ein kleiner Hüpfer auf einen Eisvorsprung in der Spalte und anschließendes Aussteigen mit Frontalzacken der Steigeisen ist erforderlich und machen den Aufstieg zu einem kurzweiligen, sehr lohnenden und gleichzeitig auch spannenden Erlebnis.
Bei einer kleinen Rast mit traumhaftem Blick zur Königspitze und dem Ortler, wird uns bewusst, wie gigantisch dieser Eisstrom noch ist. Immerhin sind wir hier bereits seit über vier Kilometer auf dem Eis. Hier oben liegt doch noch etwas mehr Altschnee, was uns zu erhöhter Vorsicht zwingt. Trotzdem können wir es nicht verhindern, dass ein Teilnehmer bis zum Oberschenkel einbricht. Aber die Seilschaft agiert korrekt und so stellt diese Situation kein Problem dar. Gegenüber von uns befindet sich der Gipfel der „Tri Canoni“, dem wir uns nun zielstrebig nähern. Die letzten Höhenmeter sind dann wieder ein Felsaufbau. Auf einer Höhe von etwa 3300m stehen tatsächlich noch drei Kanonen aus dem ersten Weltkrieg = Dolomitenkrieg. Mit Infotafeln ist dieser Ort zu einem Denkmal aufbereitet, welches den Irrsinn der Menschheit im Kriegsfall verdeutlicht. Eine einzelne Kanone wiegt 6 Tonnen und wurde von 120 Menschen in vier Monaten mit einfachsten Mitteln hier hochgezogen. Wir bestaunen beeindruckt dieses Monument und gönnen uns bei bestem Wetter eine ausgiebige Rast in der Sonne. Tatsächlich genügt im Windschatten ein T-Shirt, um am Gipfel sitzen zu können – und dass im Hochgebirge!
Bei einem prüfenden Blick über den Gletscher, stellen wir fest, dass im linken Eisbereich kaum Spalten sind und ein nahezu geradliniger Abstieg, zumindest im oberen Bereich, möglich ist. Diesen Weg wählen wir. Kaum 10 Minuten zurück auf dem Eispanzer, finden wir tatsächlich auch noch drei Geschosse der Kanonen, die nach vielen Jahren nun durch das Abschmelzen zum Vorschein kommen. Es werden sicherlich noch jede Menge Überraschungen im bisher verborgenen Eismantel zu Tage treten. Bleibt spannend, was die Gletscher der Berge noch alles in sich verbergen.
Nach etwa einem Drittel des Abstieges queren wir wieder in die Mitte des Zufallferners. Es ist jetzt mittlerweile 10:30 Uhr und das Absteigen im schmelzenden Eis ähnelt einer Canyoning Tour. Überall stürzen kleinere und größere Wasserläufe ins Tal, gezeichnet von der Kraft der Sonne, die erbarmungslos aufs Eis strahlt. In der sehr steilen Nordwest Wand der Zufallspitze donnern ununterbrochen Steine hinunter, Permafrost lässt grüßen! Nach der letzten, etwas steileren Stufe mit riesigen Spalten, müssen wir uns Richtung Fürkelescharte halten, um rechtzeitig die andere Seite des unterhalb fließenden Schmelzwasserbaches zu erreichen. Über ein Moränenfeld stolpern, bzw. balancieren wir talwärts. Extreme Vorsicht ist geboten, denn alle Gesteinsbrocken liegen locker auf dem Eis. Das bedeutet, die kleinste Unaufmerksamkeit lässt den gesamten Untergrund ins Rutschen kommen. Ein sehr anstrengendes Vorwärtskommen. Und trotzdem stehen wir am unteren Ende auf der falschen Bachseite. Ein Übersetzen ist, ohne größeren Umweg, nicht möglich. Die Strömung ist definitiv zu stark und es wäre absolut lebensgefährlich! Allerdings gibt es direkt oben am Gletschertor, also dort, wo das Schmelzwasser direkt vom Eisstrom abfließt, einen kleinen, flachen See, der zwar „nur“ knietief ist, dafür aber relativ breit. Wir entscheiden uns hier für einen Übergang zur anderen Seite. Also heißt es Schuhe und Socken ausziehen, Hosenbeine hochkrempeln und ab ins kalte Vergnügen. Wir können nur so viel dazu sagen – jedes bisher erlebte Kneippbecken ist eine wohltuende Badewanne gegenüber diesem Eiswasser. Links und rechts an unseren Füßen schwimmen Eisbrocken vorbei und jeder Schritt wird schmerzhafter. Dafür ist es am anderen Ufer umso schöner, als die Zehen und der Rest der Beine wieder auftauen. Wir fühlen uns wie neu geboren!
Nun können wir auch den restlichen Abstieg zur wohlverdienten Hüttenterrasse genießen. Bereits um die Mittagszeit sitzen wir bei Kaffee, Apfelstrudel und Kaiserschmarrn in der Sonne und lassen die unbeschreiblichen Eindrücke dieses faszinierenden Gletschererlebnisses auf uns wirken. Ein absolutes Highlight bleibt uns jedoch sicherlich in ewiger Erinnerung, nämlich ein größerer Schmelzwasserstrom, der urplötzlich in einem riesigen Loch als Wasserfall im schwarzen „Nichts“ verschwindet. Und natürlich die am eigenen Leib verspürte Wassertemperatur!!
An diese Gletschertour werden wir uns sicherlich noch sehr lange erinnern!
2. Überschreitung Monte Cevedale (3769 m) und Zufallspitze (3757 m):
Der Cevedale (3769 m) – bei guter Schneeauflage ist seine Besteigung eine beliebte und eigentlich einfache Hochtour, natürlich mit entsprechender Kondition und Ausrüstung. Auch ist die Anzahl der Spalten in diesem Gebiet nicht zu unterschätzen. Übliche Touren starten in der Regel von der Casatihütte aus, eine wesentlich kürzere Route. Unsere merklich längere Besteigungsroute stand am Abend zuvor, auf Anraten des Hüttenwirtes, fest: Martellerhütte – Zufallferner – Cevedale – Zufallspitze – Fürkelescharte – Martellerhütte. Aber: Keine Schneeauflage.
Auf bestes Wetter eingestellt und noch nichts ahnend, was noch alles kommen wird, verließen wir um 04:30 Uhr die Hütte. Der Zustieg von der Martellerhütte auf den Zufallferner dauerte bereits fast eineinhalb Stunden. Jedoch wurden wir am Gletschereinstieg mit einem traumhaften Sonnenaufgang belohnt (Bild 18+19). Die Sonne stets im Rücken ging es 4,5 km den stetig steiler werdenden und komplett aperen Zufallferner nach oben, an den drei Kanonen links vorbei, Spalte über Spalte. Anschließend musste bereits hier ein stark ansteigendes Steilstück überwunden werden.
Wir legten unsere erste kurze Pause ein, da wir jetzt, dreieindreiviertel Stunden nach Tourenstart, laut Recherchen, auf der meistbegangenen Zustiegsroute von der Casatihütte aus angekommen waren. Daher hatten wir um diese Uhrzeit bereits mit einer Horde an Bergsteigern gerechnet, welchen wir auf dieser Autobahn Richtung Gipfel folgend hinterherstapfen würden. Aber weit und breit war niemand zu sehen. Dafür lagen unsere beiden Zielgipfel (Bild 29) zunächst klar sichtbar vor uns und mit ihnen auch der uns bevorstehende Zustieg: Ein sich 40° aufsteilendes Schneegelände, in welchem sich die Routenführung danach für uns noch nicht sichtlich erschloss.
Eine Stunde später hatten wir das erste Steilstück erklommen und standen direkt vor unserer ersten Herausforderung: Eine im Steilgelände stark aufbrechende Gletscherspalte (Bild 30), die praktisch nur an einer gut schneegefüllten Stelle eine Überschreitung zuließ. Nach einiger Beratung, bereits in kalte Wolken gehüllt, konnte die Stelle mit gegenseitiger (mentaler) Hilfe und einfachem Sichern gut überwunden werden. Es ging, einer Spur folgend, weiter steil nordseitig und von Wolken umgeben im Schnee bergauf. Weiter bis zur nächsten Gletscherspalte im steilen Gelände. Nach etwas Suchen konnte aber auch hier ein schneegefüllter Übergang zum kurzen Hinaufklettern gefunden werden. Aufgrund der fehlenden Sonne wurde es mittlerweile etwas unangenehm kühl, dafür sorgte aber das steile Eisgelände nach der Gletscherspalte für warme Muskeln. Das letzte Stück bis zum Gipfel zog sich über einen mit sehr weichem Schnee bedeckten Rücken stetig bergauf, das letzte geradverlaufende Stück ziemlich ausgesetzt. Dank den Wolken konnte die Tiefe nur erahnt werden. Aber: Wir hatten den sehr anstrengenden Aufstieg gemeistert und standen, bei warmen Temperaturen und leider in Wolken gehüllt, um 10:40 Uhr auf dem Gipfel des Cevedales (Bild 32+33).
Nach einer längeren Pause ging es an die Überquerung zur Zufallsspitze: Den schneebedeckten Rücken wieder stapfend hinunter, ein extremes Steilstück im Schnee bergab, über eine Gletscherspalte hinweg und auf der anderen Seite erneut einen weichen Schneerücken zur Zufallspitze hinauf – ein Kraftakt. Jedoch kamen uns auf diesem Teilabschnitt einige Bergsteiger entgegen, welche unseren Aufstieg noch im Abstieg vor sich hatten. Mit dem Ende des Schneerückens konnten alle Schnee- und Eisgerätschaften verstaut werden – es ging ab jetzt im Felsgelände, mit all seinen Variationen, weiter. Die letzten Gipfelmeter mussten in leichter Blockkletterei überwunden werden. Dafür war die Aussicht sehr zu genießen und es war faszinierend zu sehen, was wir nordseitig zum Cevedale eigentlich erklommen hatten (Bild 37+38).
Um etwa 12:35 Uhr ging es an den langgezogenen felsigen Abstieg. Ab jetzt brannte uns die Sonne auf den Pelz. Zunächst weglose Kletterei mit leicht ausgesetzten und einigen plattigen Stellen verwandelte sich zusehends in loses und später in schottriges Felsgelände (Bild 38+39). Bis zur ersehnten Fürkelescharte dauerte es noch fast drei Stunden. Zwischendurch musste eine Abseilstelle umgangen werden, indem wir wieder einen kurzen Abstecher über loses Gestein zum Gletscher hinunter und wieder rauf machten. Erst ab der Fürkelescharte konnten wir merklich Höhenmeter verlieren: Über drei steile, rutschige Geröllserpentinen ging es direkt nochmal auf eine Eisplatte. Anschließend nochmals über einen losen, aufgeweichten Gesteinshügel, zwischen Felsformationen hindurch und endlich auf den ersehnten, fast ebenerdig erscheinenden Weg zu Martellerhütte. Diese erreichten wir sehnsüchtig, ausgelaugt, vom Apfelstrudelgeruch angezogen, aber dennoch glücklich um 16:20 h, nach einer fast zwölfstündigen Hochtour, 17 km, 1.363 m hoch und wieder runter – eine Hochtour, die alles andere als einfach war. Es war eine Hochtour mit allen Facetten, die jeden Einzelnen von uns sowohl körperlich als auch mental herausforderte, aber alle Anstrengungen wert war.
Der Abstieg ins Marteller Tal fällt uns allen sehr schwer. Das Wetter zeigt sich von seiner schönsten Seite und die Umgebung der Marteller- und Zufallhütte ist einfach umwerfend. Nach dem Kurzbesuch in einem ehemaligen „Badhaus“ aus Kriegszeiten, in dem „entlaust“ wurde, steigen wir durch die sog. „Plimaschlucht“ ab. Dabei handelt es sich um einen Lehrpfad mit Infotafeln, Hängebrücke, Wasserfall uvm., der sehr kurzweilig für Familien und Touristen angelegt ist. Zurück am Privatparkplatz der Marteller Hütte verabschieden wir uns herzlichst und treten die Heimreise, diesmal ohne Verzögerungen, nach Weißenburg an.
Mein ganz persönlicher Dank gilt allen Teilnehmern, die diese Tour wieder mal zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Besonderer Dank an Andi und Udo fürs fahren.
Ganz nach dem Motto – nach der Tour ist vor der Tour – freue ich mich schon auf nächstes Jahr, wo immer es auch hingehen mag!!
Euer Ralf
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Privatparkplatz der Hütte -
Start -
Marteller Tal -
Zufallferner und -spitze -
Traumhafte Marteller Hütte -
Wohlverdient -
Herrliche Stimmungen -
Zeitiger Aufbruch -
Herrliche Morgenstimmung am Cevedale -
Der Hohenferner und links Cima Marmotta 3340m -
In 4er Seilschaften zum Felsgrat -
Ab jetzt wird's wärmer -
Traumhafte Lichtverhältnisse -
Der Gipfelgrat -
Sehr anspruchsvolles Gelände -
Sehr hohe Steinschlaggefahr -
Beeindruckende Spalten und Löcher im Eis -
Vielversprechende Aussichten -
Einstieg am Zufallferner -
Faszination Gletscher -
Sehr spaltenreicher Eispanzer -
Zum Cevedale ist es noch sehr weit -
Casatihütte, Königsspitze und Ortler(in Wolken) -
Cima Tri Canoni 3307m -
Kriegsrelikte, 6 Tonnen schwer -
Der Gletscher gibt's frei -
stiller Beobachter -
Einzig möglicher Bachübergang -
links und rechts schwimmt Eis vorbei -
Auf dem Weg zum Cevedale -
Fordernde Steilstufen -
Fragliches Gipfelbiwak -
Monte Cevedale 3769m -
Gratüberschreitung zur Zufallspitze -
Von wegen einfache Hochtour -
Firngrat Zufallspitze -
Blick zurück -
Anspruchsvoller Grat -
Ostgrat=Abstiegsweg -
Der Weg ist weit -
Geschafft -
Morgenstund.... -
Und bei solchen Bedingungen sollen wir absteigen -
Ciao Marteller Hütte -
Schöner geht nimmer -
Steinmänner an der Zufallhütte -
Eingang zur Plimaschlucht -
Tolle Truppe (nicht ganz vollzählig)